Return to Sport
nach COVID-19

Einleitung

Monitoring nach Belastungsbeginn

Eine Corona-Infektion sollte nicht unterschätzt werden, selbst wenn keine Symptome ersichtlich waren.

Wer zu früh und zu intensiv wieder mit der sportlichen Aktivität beginnt, riskiert unter Umständen eine Herzmuskelentzündung oder Infiltrationen an der Lunge. Zumindest läuft man häufig Gefahr, den Verlauf der Krankheit negativ zu beeinflussen.

Um mögliche Risiken nach Covid 19 zu vermeiden, ist es ratsam, einen sportmedizinischen Check durchführen zu lassen. Somit können wir individuell beurteilen und Sie beraten, was Sie beim Wiedereinstieg beachten sollten und legen besonderen Fokus auf Herz und Lunge.

Wir untersuchen Sie auf:

Abschnitt für Icons und Features

Belastungs- und Ruheherzfrequenz

pulmonale Beschwerden

kardiale Beschwerden

Empfehlungen Return to Sport

Verlauf Verlauf Empfehlung Empfehlung
Asymptomatischer Verlauf:
  • Positiver Test ohne Beschwerden
  • Leichter Schnupfen ≤ 3 Tage ist als symptomfrei zu werten.

  • Dreitägige Belastungspause nach dem Diagnosezeitpunkt. In Umfang und Intensität reduzierte Belastungen sind im Einzelfall möglich.
Milder Verlauf:
  • Subfebrile Temperatur (< 38,5°C), leichter Husten, Halsschmerzen, leichtes Krankheitsgefühl und Unwohlsein.
  • Keine Atembeschwerden, keine subjektiven Herzbeschwerden wie Palpitationen, Herzrasen oder thorakale Beschwerden
  • Schnupfen > 3 Tage


  • Belastungspause während anhaltender Symptomatik und an drei aufeinanderfolgenden symptomfreien Tagen.
  • Danach umfangs- und intensitätsreduzierte Belastung. Die weitere Steigerung der Belastung erfolgt individuell und unter Berücksichtigung möglicher Symptome und der individuellen Belastungsreaktion.
  • Falls Beschwerden beim Wiedereinstieg ins Training unter Belastung oder sogar in Ruhe auftreten, sollte die Belastung pausiert werden und eine ärztliche Vorstellung und gegebenenfalls eine spezifische Diagnostik erfolgen.
  • Wettkämpfe sind nach insgesamt 10 aufeinanderfolgenden symptomfreien Tagen, unauffälligem Belastungsaufbau und subjektiv guter beschwerdefreier Belastbarkeit möglich. Ein früherer Einstieg in Wettkampfaktivitäten erscheint allenfalls nach sorgfältiger medizinischer Prüfung möglich.
Moderater Verlauf:
  • Starkes Krankheitsgefühl (Fatigue-Symptomatik)
  • Dyspnoe in Ruhe, höheres Fieber (Fieber > 38.5°C)
  • Kopf-, Muskel-, Gelenk- und Gliederschmerzen, Übelkeit oder Durchfall
  • Persistierender Husten ≥ 3 Tage


  • Nach Rückgang der Symptome wird die ärztliche Diagnostik und Entscheidung vor dem Einstieg in den Trainingsaufbau und insbesondere vor Aufnahme von Wettkampfaktivitäten empfohlen.
  • Spezifische Anamnese, die körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen und ein Ruhe-EKG (Differentialblutbild, C-reaktives Protein, Transaminasen, Creatininkinase, Kreatinin).
  • Bei kardialer Symptomatik (Palpitationen, Herzstolpern oder Herzrasen): Belastungs- EKG, Echokardiographie, Langzeit-EKG, Bestimmung von NT-Pro-BNP und Troponin
  • Bei Atembeschwerden: Lungenfunktion, Ergometrie (möglichst Spiroergometrie) evtl. mit BGA

Schwerer Verlauf:
  • Notwendigkeit einer stationären Klinikaufnahme bis hin zur intensivmedizinischen Behandlung


  • Vor Belastung ist eine individuelle spezifische Diagnostik notwendig.

Mehr Informationen

Weitere Informationen und die Empfehlungen zum Thema Sport nach COVID-19 finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin.

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